Anpassung

Sattelanprobe einmal anders...

Die Besonderheit an unseren Sattelanproben ist, dass wir dafür erst einmal keinen Sattel sondern einen Sattelbaum benötigen. Das machen wir natürlich nicht um uns einfach nur von der Menge abzuheben sondern weil es unserer Meinung nach (selbst für uns Sattler) die einzige Möglichkeit ist, die genaue Paßform des Sattelbaumes zu ermitteln.

Dazu sollte man wissen dass die Paßform eines Sattelbaumes nicht nur durch die Gulletweite bestimmt wird. Diese sagt im besten Fall aus, ob es sich um eine Semi Quarter oder Full Quarter Paßform handelt.
Allerdings ist selbst das nur sehr wage möglich, da es für die Geometrie eines Sattelbaumes keine Normen gibt. Was also bei dem einen Hersteller noch als Semi Quarter gilt, kann bei dem nächsten schon eine Full Quarter Gulletweite sein. Außerdem spielen ja auch Maße wie Winkelung, Twist und Rock eine nicht unerhebliche Rolle.

Als wäre das allein nicht schon schwierig genug, wird die Ermittlung der genauen Paßform beim fertigen Sattel auch noch durch die Skirts erschwert. Die hindern nämlich allein durch ihre Anwesenheit und Beschaffenheit schon daran sich ein genaues Bild von der Baumgeometrie bzw von der Paßform machen zu können.

Man sollte nicht glauben dass die Paßform des Sattels (mit Skirts) immer identisch mit der Paßform des Baumes ist. Da ist zum einen das Lining, das entweder aus einem Vlies ( mehr oder weniger hochwertig ) oder aber aus einem bis zu 1" dickem, natürlichen Schaffell bestehen kann.
Zum anderen ist da das Skirt  Unterleder das bei hochwertigen Sätteln tatsächlich ein Leder ist (optimalerweise auch geblockt, um die Form der Bars freizustellen) während es  im Vergleich dazu bei günstigeren Seriensätteln nur noch ein Cardboard ( eine Art Pappe aus gemahlenem Leder ) ist. Dieses kann natürlich nicht einmal mehr annähernd die exakte Paßform des Sattelbaums wiedergeben.

Das alles ist für uns Grund genug um unsere Sattelanproben in erster Linie mit einem Sattelbaum durchzuführen. Dabei legen wir aber nicht einfach den Sattelbaum auf den blanken Pferderücken. Dadurch dass der Westernsattel natürlich später mit einem Pad geritten wird, ensteht eigentlich eine " Umfangerweiterung " die wir mit Hilfe eines Probierpads imitieren. Natürlich findet das alles nicht nur im Stand sondern auch in der Bewegung statt.

Auf Basis der so ermittelten Daten wird dann, sowohl für unsere Custom Line Sättel als auch für unsere Seriensättel,  zunächst der Sattelbaum erstellt und danach der entsprechende Sattel gefertigt.

 


 

Gebühr für eine Sattelanprobe:

Bei jeder Sattelanprobe fällt eine Gebühr von  35 € ( zzgl. Fahrtkosten) an. Diese Gebühr wird beim Kauf eines Sattels ab 1000 Euro verrechnet.

Alle Gebühren sind vor Ort in bar zu bezahlen.

 

Gebühr für eine Sattelkontrolle

Bei jeder Sattelüberprüfung fällt eine Gebühr von  35 € ( zzgl. Fahrtkosten an).
Selbstverständlich können Sie auch einen Sattel kontrollieren lassen, den Sie nicht bei High Horse gekauft haben. 

Alle Gebühren sind vor Ort in bar zu bezahlen.

 

Fahrtkosten für eine Sattelanprobe / Sattelüberprüfung

Bei jeder Sattelanprobe oder -überprüfung fallen Fahrtkosten in Höhe von 0,50 € pro Kilometer
jedoch maximal 120,- € an.

 

Diese Gebühr fällt bei jeder Anfahrt an.

Berechnet wird nur die einfache Entfernung von
56414 Zehnhausen, Hauptstrasse 17
bis zum Pferdestandort.

Alle Gebühren sind vor Ort in bar zu bezahlen.